MAGISCHE INSEL IN DER ÄGÄIS

Kos – eine Einleitung

In der unendlichen smaragdgrünen Weite der Süd-Ägäis, zwischen Kreta und Kleinasien, liegen die zwölf Inseln, der Dodekanes (dodeka = zwölf). Eine sonnendurchglühte Welt  ür sich, von den Wechselfällen der griechischen Geschichte auf eindrucksvolle Weise geprägt und wird liebevoll als „schwimmender Garten der Dodekanes“ bezeichnet. Homer hat diese Inseln besungen und Götter, sowie Menschen, haben sie geliebt. Irgendwann vor langer Zeit tauchten sie aus dem Meer empor und von da an beherrschten sie die Ägäis mit ihren schnellen Booten und verwegenen Seefahrern. Den Namen Kos trägt die Insel seit Jahrhunderten. Es wird erzählt, dass Kos, die Tochter des Königs Tripos II., der Insel den Namen gegeben hat. Anderen Überlieferungen zufolge stammt der Name Kos von dem Wort „Koion“, das Schaf bedeutet. Es ist nicht sicher, ob damit die Schafzucht gemeint ist oder die Form der Insel, in der man mit viel Phantasie die Form eines Schafes erkennt. Viele behaupten auch, dass die Insel den Namen von dem Meerkrebs bekommen hat, der auf einer Seite der Münzen von Alt-Kos abgebildet ist. Malerische Bergdörfer und kleine Fischerorte faszinieren jeden Sommer viele Touristen aus aller Welt. Unterhaltungsmöglichkeiten und ein abwechslungsreiches Nachtleben gibt es in Kos-Stadt und in Kardamena. Im Nordwesten kommen durch den stetigen Wind Surfer und Kiter auf ihre Kosten. Der Norden der Insel ist flach und somit für Fahrradtouren für die ganze Familie geeignet. Auch findet man in Kos die schönsten und längsten Sandstrände Griechenlands.

Land und Leute

Geographie

Direkt gegenüber der türkischen Küste liegt die Insel Kos: Sie umfasst 290,313 km² und hat ca. 25.000 Einwohner, wovon ungefähr die Hälfte in Kos-Stadt leben. Kos gehört der Inselgruppe Dodekanes an. Die Dodekanesgruppe setzt sich aus folgenden Wortteilen zusammen: Dodeka = griechisch zwölf , Nisi = griechisch Insel, allerdings gehören zu dieser Gruppe 180 Inseln , von denen 18 ständig bewohnt sind.

Landschaft

Die Landschaft von Kos ist abwechslungsreich: Sie finden traumhafte Strände, Wälder und Berge mit ursprünglichen Dörfern. Im Osten bildet, nahe der Südküste, die schmale bis 846 Meter hohe Bergkette des Dikeos-Massivs die höchste Erhebung der Insel, diese Bergkette flacht nach Norden hin ab und geht in eine fruchtbare, landwirtschaftlich genutzte Ebene über. Westlich einer 1,6 Kilometer schmalen Landenge liegt die Kefalos-Halbinsel mit dem 426 Meter hohen Berg Latra im äußersten Süden. Hier finden Sie die berühmten Strände Magic Beach, Paradise Beach und Camel Beach. Weitere schöne Strände liegen an der Nordseite bei Tigaki, Marmari und Mastichari.

Wirtschaft

Früher war die Haupteinnahmequelle die Landwirtschaft, heute ist es allerdings der Tourismus. Hauptsächlich zum Eigenbedarf werden auch heute noch Wein, Gemüse, Zitrusfrüchte, Melonen und Oliven angebaut. Zudem findet man immer noch kleine Familienbetriebe die Keramikprodukte, Webarbeiten als auch Ledersandalen herstellen. Im Winter geht es auf der Insel eher beschaulich zu. Kos ist in dieser Zeit von Deutschland aus nicht über Direktflüge sondern nur über lokale Fluggesellschaften via Athen zu erreichen. Im Sommer tummeln sich jedoch bis Anfang November insgesamt fast 1.000.000 Touristen auf der Insel.

Bevölkerung, Sitten und Gebräuche

Die Traditionen und Bräuche werden von den Einheimischen der Insel Kos respektvoll erhalten und befolgt. Besonders in den Dörfern werden die lang etablierten Bräuche gut bewahrt. Aufgrund der geringen Größe der Insel gibt es jedoch viel weniger Dörfer als auf anderen Inseln der Ägäis. Das wichtigste Fest auf Kos ist das Osterfest. Im August finden in Zusammenarbeit der Stadtverwaltung Kos mit verschiedenen Kulturvereinen viele verschiedene kulturelle Veranstaltungen, wie Konzerte, Theater und Folkloreaufführungen statt. Am bekanntesten ist wohl die Nachstellung des hippokratischen Eids. Traditionelle Volksmusik mit hiesigen Tänzen und Liedern gehören zu jedem festlichen Anlass, wie Kirchenfeste, Hochzeiten und andere Gelegenheiten.

Griechische Mentalität

Nicht nur geographisch, sondern auch menschlich gesehen liegt Kos zwischen dem Orient und dem Okzident, und vielleicht ist es gerade das, was die Griechen für uns so amüsant und liebenswert macht. Vieles sieht man anders als bei uns, so lügt man zum Beispiel nicht, man sieht die Wahrheit nur durch eine andere Brille. Der Stolz und die Gastfreundschaft verbieten es, einem Fremden mit „Nein“ zu antworten. Die Antwort auf eine Bitte ist daher immer „Ja“. Einen Augenblick glaubt der Grieche auch daran, vergisst es dann aber einen Moment später auch wieder. Eines der am häufigsten gebrauchten Worte ist „siga – siga“, das heißt langsam. Diese Lebensauffassung kann man anschaulich überall beobachten: Zwei Autofahrer können den Verkehr blockieren, weil sie sich lange nicht gesehen haben und unbedingt ihrer Wiedersehensfreude durch die Autofenster mit viel Mimik und Gestik Ausdruck geben müssen. Busse können mit Verspätung abfahren, weil der Busfahrer noch schnell seine Zeitung kaufen muss. Er wartet aber auch, wenn Sie Ihre noch kaufen wollen. Es kann sogar vorkommen, dass die Autofähre beim Auslaufen noch einmal wendet, weil ein Nachzügler verzweifelt am Quai hupt. Das sind nur ein paar Beispiele aus dem Alltag Ihrer Gastgeber. Wir können sie nicht ändern und wir möchten es auch nicht, selbst, wenn es nicht immer bequem für Sie ist.

Flora und Fauna

Flora

Kos ist generell sehr karg, jedoch gibt es einige Wälder, Felsen, Dünen und langgezogene Sandstände. Auf dem Berg Dikeos findet man Kieferwälder. Besonders blütenreich zeigt sich Kos im Frühjahr, wenn auf Wiesen zahllose wilde Blumen sprießen, sowie Klatschmohn und Anemonen. Zudem blüht der Ginster, der Hibiskus und an den Hauswänden rankt sich die Bougainvillea. In der Natur findet man noch duftende Kräuter wie Thymian, Lavendel und Salbei. Wacholder überdeckt viele Dünen.

Fauna

Wildlebende Tiere sind kaum noch zu finden. Vereinzelt einige Ziegen, Kaninchen, Eidechsen oder kleine Schlangen. Bei Spaziergängen in unberührten Landschaften werden Sie auf griechische Landschildkröten und Igel treffen. In Küstennähe überfliegen Möwen und Kormorane die Insel. Einsame Sandstrände bieten sich als ideale Brutstätte für die Schildkröte Caretta Caretta an.

Mythologie

Mythischer Name der Insel Kos

Mehrere Titanen wie zum Beispiel Phoebus, Kios und sein Bruder Kinnos suchten Unterschlupf auf der Insel Kos. Kinnos nannte die Insel sogar nach sich selbst, „Kinnis“. Die Mythologie verbindet die Insel mit dem wahrscheinlich berühmtesten antiken griechischen Helden, dem unbesiegbaren Halbgott Herkules.

Die Geburt von Herkules

Zeus war der Mächtigste der zwölf Götter des Olympus und seine Waffe war der furchterregende Blitz, den er auf seine Feinde schleuderte. Trotz der Tatsache, dass er ein Gott gewesen ist, hatte Zeus eine grundsätzliche Schwäche: Er konnte sterblichen Frauen nicht widerstehen! Als er also die liebevolle Alkmene sah, sehnte Zeus sich nach ihr und nahm die Gestalt ihres Mannes Amphitryon an. Somit wurde Herkules als Sohn eines Gottes und einer Sterblichen geboren. Zeus’ Frau Hera wurde gegen ihren Willen gezwungen, Herkules die Brust zu geben und entwickelte deshalb einen tiefen Hass gegenüber Herkules.

Polybotes

Lange bevor die zwölf Götter des Olympus an die Macht kamen und die Menschen sie verehrten, wurden sie von den Söhnen von Gaia (Erde) und Ouranos (Himmel) beherrscht. Sie waren die Giganten oder die Titanen. In einer Schlacht, die das Fundament des Universums erschütterte, kämpften diese Giganten gegen die olympischen Götter an, geführt von Zeus (jüngster Sohn des Kronos). Die Titanen wurden schließlich besiegt und nach dem Kampf suchte der Gigant Polybotes Zuflucht auf Kos. Der Meeresgott Poseidon hatte einen besonderen Hass auf Polybotes und
jagte ihn. Nachdem Poseidon Polybotes auf Kos gefunden hat, brach er einen Teil der Insel Kos ab und schleuderte es auf ihn, um ihn zu töten. Laut diesem Mythos ist so die Insel Nissyros entstanden, aber in Wirklichkeit wurde Kos bei einem Erdbeben geteilt. Die genaue Zeit des Geschehens ist unklar.

Der Eid des Hippocrates

Hippocrates, der 460 v. Chr. auf Kos geboren wurde, wird als der berühmteste Arzt des Altertums betrachtet. Sein Eid gilt als die erste grundlegende Formulierung einer ärztlichen Ethik – heutzutage wird er in seiner ursprünglichen Form nicht mehr von Ärzten geleistet, bildet aber oft noch den Grundstein für modernere Formulierungen. Ich schwöre und rufe Apollon, den Arzt und Asklepeion und Hygiea und Panakeia und alle Götter und Göttinnen zu Zeugen an, dass ich diesen Eid und diesen Vertrag nach meiner Fähigkeit und Einsicht erfüllen kann. Ich werde den, der mich diese Kunst gelehrt hat, gleich meinen Eltern achten, ihn an meinem Unterhalt teilhaben lassen. Ihm, wenn er in Not gerät, von dem Meinigen abgeben. Seine Nachkommen gleich meinen Brüdern halten und sie diese Kunst lehren, wenn sie sie zu lernen verlangen, ohne Entgelt und Vertrag und ich werde an Vorschriften, Vorlesungen und allen übrigen Unterweisungen meine Söhne und die meines Lehrers und die vertraglich verpflichteten und nach alter Sitte vereidigten Schüler teilnehmen lassen, sonst aber niemanden.

Ärztliche Verordnungen werde ich treffen zum Nutzen der Kranken nach meiner Fähigkeit und meinem Urteil. Hüten werde ich mich aber davor, sie zum Schaden und in unrechter Weise anzuwenden. Auch werde ich niemandem tödliche Mittel geben, auch nicht, wenn ich darum gebeten werde und werde auch niemanden dabei beraten. Auch werde ich keiner Frau ein Abtreibungsmittel geben. Rein und fromm werde ich mein Leben und meine Kunst bewahren. Ich werde nicht schneiden, sogar Steinleidende nicht, sondern werde das den Männern überlassen, die dieses Handwerk ausüben. In allen Häusern, in die ich komme, werde ich zum Nutzen der Kranken hingehen, frei von jedem bewussten Unrecht und jeder Übeltat, besonders von jedem geschlechtlichen Missbrauch an Frauen und Männern, Freien und Sklaven. Was ich bei der Behandlung oder auch außerhalb meiner Praxis im Umgang mit Menschen sehe und höre, dass man nicht weiterreden darf, werde ich verschweigen und als Geheimnis bewahren. Wenn ich diesen Eid erfülle und nicht breche, so sei mir beschieden, in meinem Leben und meiner Kunst voranzukommen, indem ich Ansehen bei allen Menschen für alle Zeit gewinne. Wenn ich ihn aber übertrete und breche, so geschehe mir das Gegenteil.

Sehenswürdigkeiten in und um Kos-Stadt

Kos-Stadt

Die Hauptstadt liegt an der Nordost-Spitze der Insel am Naturhafen Mandraki. Kos-Stadt ist der größte Ort der Insel. Außer den antiken Bauwerken finden Sie die abwechslungsreiche Architektur mit den Einflüssen verschiedenster Kulturen, wie die der Johanniter, der Türken und der Italiener. Flanieren Sie im Sonnenuntergang durch den malerischen Hafen oder genießen Sie einen Bummel durch die quirlige Altstadt mit seinen vielen kleinen Geschäften, netten Cafés und Tavernen. In den Strandausläufern „Psalidi“ und „Lambi“ findet man teils noch naturbelassene und ruhige Fels- und Kiesstrände.

Johanniterburg

Direkt am Hafen befindet sich die berühmte Johanniterburg. Der Innenraum der Johanniterburg bietet einen schönen Ausblick über die Stadt bis hin zur türkischen Küste.

Platane des Hippokrates

Direkt vor dem Eingang der Johanniterburg. Unter der 2.500 Jahre alten Platane soll der berühmte Arzt Hippokrates seine Schüler unterrichtet haben.

Odeon

Entlang einer Zypressenallee befindet sich das Odeon, ein kleines römisches Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert. In der Antike fanden dort pantomimische Theatervorstellungen statt. Außerdem ist das Museum als auch das Casa Romana (altrömisches Wohnhaus) sehenswert.

Asklepeion

Asklepeion befindet sich ca. 4 km außerhalb der Stadt in Richtung des Dorfes Platani. Die Entstehung dieses großen Tempels des Götterkults, der Gesundheit und Kunst wird ins 4. Jahrhundert v. Chr. datiert. Hierhin pilgerten in der Antike viele Kranke um vom Gott der Heilkunst, Asklepios, Hilfe zu bekommen. Den Überlieferungen zufolge ist auch dort der Eid des Hippokrates, der heutige Ärzte-Eid entstanden. Somit wurde auf der Insel der Grundstein der modernen als auch traditionellen Medizin gelegt. Diese, auf drei Terrassen aufgeteilte Teilstätte, bietet neben der aufregenden Geschichte auch einen tollen Ausblick über den nördlichen Teil der Insel.

Tipps für Trips: Strände

Agios Theologos

Ruhige, kleine und schmale Sandbuchten umgeben von wacholderbewachsenen Dünen.

Kardamena-Strand

An der südlichen Seite der Insel erstreckt sich dieser lange Strand, umgeben von der gleichnamigen Ortschaft. Es gibt einen Kiesel-/Sandstrand. Zahlreiche Geschäfte im Ort, Kioske in Strandnähe.

Kefalos

Hier gibt es viele kleine Buchten wie Magic Beach, Golden Beach oder auch Camel Beach. Alle haben nur wenig Liegestühle und Schirme und sind somit auch eher ruhig und beschaulich.

Limionas

Kleiner Fischereihafen mit Sandbucht und Fischtaverne.

Marmari-Strand

18 km außerhalb Kos-Stadt befindet sich dieser schöne Sandstrand. Es gibt Liegen und Sonnenschirme sowie Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten.

Mastihari-Strand

Ca. 30 km außerhalb von Kos-Stadt an der Nordseite der Insel. Schöner Sandstrand, noch recht ruhig. Es gibt viele Tavernen und Einkaufsmöglichkeiten im Dorf selbst. Der Strand verfügt über Liegen und Sonnenschirme.

Psalidi-Strand

Meist naturbelassener Kiesel/Steinstrand an derWestseite der Insel, etwas außerhalb von Kos- Stadt. Mit dem Fahrrad oder Stadtbus zu erreichen. Auf dem Weg zum Strand liegen mehrere Tavernen und Geschäfte.

Paradise Beach

Nur ein wenige Kilometer von Kefalos entfernt, mehr in östlicher Richtung des Kap Helona, liegt der wunderschöne Strand „Paradise Beach“, wo Blasen aus vulkanischem Gestein die Meeresoberfläche durchbrechen. In der Sommersaison ist der Strand sehr gut besucht.

Tigaki-Strand

Der wohl am meist besuchte Strand der Insel. 12 km außerhalb von Kos-Stadt. Seine herrliche Lage reizt jeden Kos-Besucher. Eine schöne und durchaus angenehme Strecke für eine Spritztour mit dem Fahrrad. Es gibt viele Liegen und Sonnenschirme, sowie unzählige Tavernen und Geschäfte.

Tipps für Trips: Orte

Alt Pyli

Dort findet man die romantischen Ruinen des byzantinischen Kastells der Johanniter. Über eine weitläufige Fläche verteilt, lädt dieser einsame Ort zu ausgedehnten Spaziergängen besonders im Frühjahr ein.

Antimachia

Antimachia liegt in der Mitte der Insel, ca. 25 Kilometer von Kos-Stadt auf einer Hochebene. Anfang des 20. Jahrhunderts drehten sich dort noch über 100 mit Segeltüchern bespannte Windmühlen. Heute gibt es nur noch eine dieser Mühlen, die man besichtigen kann. Zudem hat der Kulturverein ein altes Bauernhaus in eine Art Museum verwandelt. Dort kann man bestaunen, wie die eine Großfamilie bis in die 50er Jahre lebte. Außerhalb von Antimachia befindet sich die Burg von Antimachia aus dem 14. Jahrhundert mit einem schönen Ausblick über die fruchtbare Küstenebene von Kardamena und zur Vulkaninsel Nissyros.

Kardamena

Ein Küstenstädtchen, ca. 28 Kilometer von Kos-Stadt entfernt. Es hat seinen ganz eigenen Charakter, was wohl auch der Grund ist, weshalb es eine starke touristische Entwicklung in den letzten Jahren vollzogen hat. Mitte des 19. Jahrhunderts bildeten die Dörfer Kardamena und Antimachia eine Gemeinde. Links und rechts des Ortes liegen große und schöne Strände mit vielen Wassersportmöglichkeiten. Kardamena ist heute eher bekannt für sein intensives Nachtleben. Die Auswahl an Unterhaltungsmöglichkeiten in den belebten Bars und Discos an den Straßen am Strand ist groß – eine wunderbare Atmosphäre, von der viele Urlauber schwärmen.

Kefalos

Kefalos ist von Kos-Stadt aus der entferntesteOrt (ca. 43 km) und liegt an der Westküste der Insel. Kefalos ist ein malerischer, etwas erhöht liegender Ort, mit weißgetünchten Häusern und sehr sauberen Straßen. Hier findet man einen der schönsten Strände der Insel, mit kristallklarem Wasser, wo man neben Surfen auch gut Schnorcheln kann. In Kefalos und Kamari gibt es viele kleine Hotels, Appartementanlagen, Tavernen, Restaurants und Kafenions. Sehenswert sind die Ruinen der mittelalterlichen Burg auf dem nahegelegenen Hügel sowie die Ruinen einer Siedlung, nahe Palatia. Vermutlich gehörten sie zu Astypalea, der alten Inselhauptstadt in archaischer und klassischer Zeit. Einen Besuch ist auch die Kirche Agios Stephanos nahe am Strand wert, eines der wichtigsten Bauwerke aus der Frühzeit des Christentums auf Kos.

Marmari

Der Ort liegt ca. 5 Kilometer von Pyli entfernt. Man findet hier Tavernen und Restaurants im typischen Landesstil. Der Ort eignet sich vorzüglich für all diejenigen, die schöne und recht ungestörte, sandige Strände bevorzugen.

Mastihari

Ein beschauliches, ruhiges Dorf mit einem langen, breiten Sandstrand und einer kleinen Promenade mit leckeren Fischrestaurants und einem kleinen Hafen. Zudem ein Paradies für Surfer und Kiter (deutschsprachige Surfschule vorhanden). Außerhalb von Mastihari findet man die bekannte Tam Tam Bar, direkt in den Dünen oberhalb des Sandstands gelegen.

Lagoudi, Assomatos, Asfendieou und Evangelistria

Kleine beschauliche Bergdörfer die aufgrund ihrer traditioneller Architektur und Beschaulichkeit definitiv ein Besuch wert sind.

Platani

Auf dem Weg zum Asklepion ein kleines „türkisches“ Dorf mit einigen leckeren Tavernen rund um den Dorfplatz. In Platani gibt es sowohl eine Kirche als auch eine Moschee.

Pyli

Der Ort Pyli liegt ca. 17 Kilometer von Kos-Stadt entfernt an den Hängen des Berges Dikeos (846 m). Die grüne Ebene ist reich gesegnet mit dem Anbau von Gemüse und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Im Dorfzentrum findet man einen Brunnen aus dem Jahre 1592 von dem auch heute noch viele Einheimische sich mit frischem Wasser versorgen. Weiterhin gibt es noch das Grab des mythischen Königs Harmelos.

Tigaki

Bietet einen kilometerlangen Sandstrand, sonst ist der Ort recht touristisch ausgerichtet. Die Tatsache, dass der Strand gegenüber einer kleinen, halbverlassenen Insel namens Pserimos liegt, bietet eine schöne Panoramasicht. Entlang des Strandes liegt eine ganze Reihe von Tavernen, Restaurants, Cafeterien, so dass Urlauber keine Zeit haben, sich zu langweilen.

Zia

Das Dorf liegt malerisch zwischen den Ausläufen der bewaldeten Hügel und dem Fuße des Dikeos (846 m). Den schönsten Sonnenuntergang der Insel kann man hier erleben, während man in einer der örtlichen Tavernen bei einem Getränk und einem guten Essen sitzt. Die Inseln Pserimos und Kalymnos scheinen im Abendlicht dahinzufließen. Unterhalb von Zia liegt Lagoudi, zur Rechten Asomatos und Evangelistria.

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