Die Sonneninsel

Rhodos – eine Einleitung

In der unendlichen, smaragdgrünen Weite der Südägäis, zwischen Kreta und Klein-asien, liegen die zwölf Inseln, die Dodekanes. Eine sonnendurchglühte Welt für sich, von den Wechselfällen der griechischen Geschichte auf eindrucksvolle Weise geprägt. Homer hat diese Inseln besungen und Götter wie Menschen haben sie geliebt. Irgendwann vor langer, langer Zeit tauchten sie aus dem Meer empor und von da an beherrschten sie die Ägäis mit ihren schnellen Booten und verwegenen Seefahrern. Rhodos ist die größte dieser Inseln, als auch die viertgrößte Insel Griechenland mit uralter Geschichte und wundervollen Naturschönheiten. Sie liegt am Südostrand der Ägäis, nur 22 Seemeilen vom türkischen Festland entfernt. Sie ist 1.400 qkm groß und hat mehr als 100.000 Einwohner. Die Rhodier verehrten Helios, den Gott der Sonne und schufen ihm ein riesiges Bronzestandbild, den Koloss von Rhodos, der als eines der Sieben Weltwunder galt. Eines Nachts erhellte er mit der Fackel, die er in Händen hielt, den Hafen von Rhodos. Ein Kreuzweg der Völker und Kulturen, reich und prachtvoll, herrschte Rhodos über die Ägäis. Und weckte Begehrlichkeiten - bei Herrschern aus dem Orient, bei den Römern, den Sarazenen und den Türken. Unzählige Male wurde die Insel erobert und ebenso oft wieder befreit.

Land und Leute

Geographie

Rhodos liegt auf der Trennlinie zwischen der inselreichen Ägäis und dem inselarmen Levantischen Meer, und befindet sich somit in beide Teilmeeren des Mittelmeers. Die Insel Rhodos, die 78 km Länge und 38 km Breite aufweist, ist von Athen, der griechischen Hauptstadt auf dem euro-päischen Festland, rund 430 km entfernt. Von der Nordwestküste der Insel sind es in Richtung Norden bis zur türkischen Südostküste nur etwa 17,5 km – und somit auch die geringste Entfernung der Insel zu Kleinasien. Der Westküste sind die kleineren Inseln Chalki (9 km) und Alimia (7 km) sowie weitere sogenannte „Schäferinseln“ vorgelagert.

Landschaft

Rhodos ist insbesondere im Inselinneren sehr gebirgig. Die höchsten Erhebungen sind der Attavyros mit 1215 m über dem Meer und der Akramitis mit 825 m über dem Meer. Die hohen Berge reichen bis an die Küsten und  fallen dort meist steil zum Meer ab. Der Süd- und Nordteil der Insel sind deutlich flacher und bietet viele schöne Buchten. Das Südende der Insel geht in die Halbinsel Prasonisi über.

Bevölkerung

Auf der Fahrt durch die ländlichen Gegenden von Rhodos können Sie viele halbfertige Rohbauten von Wohnhäusern erblicken. Es ist eine alte Tradition auf Rhodos, dass die Eltern für ihre Tochter ein neues Haus als Mitgift für die Ehe bauen. Meist wird bereits mit dem Bau begonnen, wenn die Tochter noch ein kleines Kind ist. War dieser Hausbau in früheren Zeiten für die Eltern verpflichtend, wird er in heutiger Zeit als Tradition weitergeführt. Vor allem in den Dörfern der Insel ist dieses Verfahren auch heute noch üblich, während in den größeren Städten dieser Brauch langsam ausstirbt. Natürlich kann ein halbfertiges Haus auch bedeuten, dass sein Bauherr zurzeit nicht über die nötigen Mittel zum Weiterbau verfügt. Sind diese wieder vorhanden, werden die Bauarbeiten fortgesetzt. Das Erdgeschoss wird bereits bewohnt, während die oberen Stockwerke noch im Rohbau dastehen. Dieses Bild ist auch in den übrigen Teilen Griechenlands nicht selten. Ein etwas anderer Umgang mit den behördlichen Auflagen zum Hausbau macht es möglich.

Wirtschaft

Mit ca. 85% am Einkommen  ist der Hauptwirtschaftszweig der Tourismus. Landwirtschaftlich wird die Insel vor allem für Wein- und Oliven-Anbau genutzt. Ein Teil des rhodischen Weins wird ins Ausland exportiert unter anderem von den zwei größten Kellereien Cair und Emery S. A.: diese exportieren rund 5 %. Jedoch oft auch die minderen Qualitäten, während man vor Ort durchaus exzellente Weine bekommt, meist trockene Rot- und Weißweine. Weiteres Einkommen wird auch durch die Landwirtschaft generiert, so neben dem Weinanbau, auch Gemüse-, Obst- und Olivenanbau.

Verkehr

Schiffsverbindungen zu den benachbarten Inseln - und auch in die Türkei - gibt es täglich, zum Teil werden die Strecken auch mit Auto-Fähren bedient. Die Passagen sind sehr günstig: wählt man die älteren Boote zur Überfahrt, so zahlt man für die normale Fähre: Rhodos – Kos einfache Fahrt mit einer Dauer von etwa vier Stunden, ungefähr 23 € pro Person. Wählt man das Tragflügelboot so zahlt man für ein einfache Fahrt, mit einer Dauer von etwa 2 1/2 Stunden, ungefähr 30 € pro Person. Der meiste Verkehr zwischen den Inseln und auch dem Festland wird inzwischen von den großen Katamaranen abgewickelt, die erheblich schneller als die alten Dampfer sind. Hier kann man während der Fahrt auch bei 32 Knoten (fast 60 km/h) die frische Luft genießen. Der Flughafen Rhodos (Rhodos Island International Airport, Diagoras-Airport) liegt etwa 16 km von Rhodos Stadt entfernt.

Klima

Mit über 3.000 Sonnenstunden im Jahr zählt Rhodos zu den sonnigsten Regionen Europas. Den Namen Sonneninsel trägt die Insel somit auch vollkommen zu Recht: denn zwischen April und Oktober bietet sie sogar bis zu 12 Sonnenstunden täglich. Von Mitte Mai bis Mitte September ist auf Rhodos kaum Regen zu erwarten, doch die ausreichende Wasserversorgung ist dank der Kalkgebirge dennoch ganzjährig gesichert. Unter anderem werden auch die Nachbarinseln Symi und Chalki durch Schiffslieferungen von Rhodos mit-versorgt. In den Sommermonaten Juli und August sind Temperaturen bis 40°C nicht nur im Landesinneren keine Seltenheit. Die Westküste wird allerdings durch den Seewind von über 40°C auf etwa 28 bis 32°C abgekühlt, an der Ostküste liegen die Temperaturen dann trotzdem meist noch bei 35 bis 40°C. 

Nachts sinken die Temperaturen auf 23 bis 20 °C ab: so ist die Hitze, ebenso bedingt durch die relativ niedrige Luftfeuchtigkeit, erträglich. Die Wasser-temperatur erreicht im August etwa 27 °C und auch im November ist das Meer noch gut zum Baden geeignet. Die kühlste Zeit ist in den Monaten Januar und Februar. Tagsüber liegen die Temperaturen hier zwischen 12 und 18 °C, nachts bei 8 bis 12 °C. Die tiefsten Wassertemperaturen werden Ende Februar bzw. Anfang März mit 16 bis 17 °C erreicht. Frost kann praktisch ausgeschlossen werden, obwohl auf dem Attavyros (1.215 m), dem höchsten Berg auf Rhodos, manchmal auch Schneefall zu verzeichnen ist.

Flora

29 Pflanzenarten sind endemisch, d.h. sie kommen nur auf Rhodos vor, wie zum Beispiel die Rhodische Glockenblume, die Rhodische Schachblume oder auch mehrere Orchideen Arten. Im Frühjahr blüht es einfach herrlich: schon am Straßenrand lassen sich weite, rote Mohnfelder allerorts entdecken, sattgelber Ginster an den Felshängen, Orangenblüten und Orangenfrüchte in Malona und Massari. Millionen von Olivenbäumen blühen im Mai/Juni, die Ernte ist im November. Im Hochsommer vertrocknen wegen der starken Sonneneinstrahlung und dem fehlenden Regen viele der Blumen: hier haben dann der Hibiskus  und der Oleander seine große Blütezeit. Auch der Baumbestand der Insel wird Sie reizen. Neben den bei uns beheimateten Bäumen finden Sie auf Rhodos auch lange Pinienhaine, Zypressen und Zedern, sowie Eukalyptus-bäume. Am eindrucksvollsten ist die etwas 2 km lange Eukalyptusallee, die von der Hauptstraße ab nach Kolymbia führt.

Fauna

Ziegen - und Schafherden sorgen auf Rhodos für Milch, aus der die Insulaner erstklassigen Käse herstellen. Man begegnet diesen Tieren in jeder beliebigen Gegend in den Hainen am Straßenrand. Außerdem zählen auch Esel und Maultiere zu den typischen Nutztieren des östlichen Mittelmeeres – und sie bestimmen auch hier auf Rhodos das Bild. In einigen Gebieten z. B. Afandou, Archangelos und außerhalb von Laerma finden Sie auch wildlebende Schweine. Die Imkerei ist auf Rhodos sehr wichtig, so findet man die buntbemalten Bienenkisten rund um die Insel. Rhodische Bienen können bei der vielfältigen Florapracht aus den Vollen schöpfen: deshalb ist der hiesige Honig auch sehr geschmackvoll. Als Haustiere haben in Griechenland Singvögel Tradition. Aber auch Hunde und Katzen werden gerne gehalten. Weiter sind Tiere wie Fasane, Kaninchen, Wiesel, Marder, Fuchs, Dachs, Adler und vereinzelnde Rehe und Hirsche zu finden. Einige der Tierarten, wie Damwild und einige wilde Vogelarten sind leider, da jahrelang die Wälder unkontrolliert von Jägern heimgesucht wurden, sehr gefährdet. Langsam fängt man wieder an Rehe und Hirsche auf Rhodos heimisch zu machen. Weiterhin findet man hier Eidechsen, Lurchen, Schlangen, Heuschrecken, Grillen, Mäuse und Ratten. Die Vielfalt der Insekten und Schmetterlinge ist sehr groß. Nicht zu vergessen, das Schmetterlingstal, wo die seltene Schmetterlingsart Panaxia quadripunctaria (auf Deutsch "Spanische Flagge") leben und sich vermehren. Die Vielfalt der im Meer lebenden Fische und Populationen sind durch jahrelanges Fischen mit Dynamit gefischt leider stark zurückgegangen. Die Konsequenz daraus ist, dass auch die Anzahl der Vögel, wie Seemöwen und Graureiher, die sich von den Fischen ernähren, stark zurückgegangen ist. Außerdem trocknen Seen und Flüsse im Hochsommer immer wieder aus, was somit ebenfalls den Lebensraum zerstört. Die Vielfalt der im Meer lebender Tiere, können sie in Rhodos Stadt im Aquarium sehen.

Griechische Mentalität

Nicht nur geographisch sondern auch menschlich gesehen liegt Rhodos zwischen dem Orient und dem Okzident, und vielleicht ist es gerade das, was die Griechen für uns so amüsant und liebenswert macht. Vieles sieht man anders als bei uns, so lügt man z. B. nicht, man sieht die Wahrheit nur durch eine andere Brille. Der Stolz und die Gastfreundschaft verbietet es, einem Fremden mit „Nein“ zu antworten. Die Antwort auf eine Bitte ist daher immer „Ja“. Einen Augenblick glaubt der Grieche auch daran, vergisst es dann aber einen Moment später auch wieder. Eines der am häufigsten gebrauchten Worte ist „siga – siga“, das heißt langsam. Diese Lebensauffassung kann man anschaulich überall beobachten:

  • Zwei Autofahrer können den Verkehr blockieren, weil sie sich lange nicht gesehen haben und unbedingt ihrer Wiedersehensfreude durch die Autofenster mit viel Mimik und Gestik Ausdruck geben müssen.
  • Busse können mit Verspätung abfahren, weil der Busfahrer noch schnell seine Zeitung kaufen muss. Er wartet aber auch, wenn Sie Ihre noch kaufen wollen.
  • Es kann sogar vorkommen, dass die Autofähre beim Auslaufen noch einmal wendet, weil ein Nachzügler verzweifelt am Quai hupt.

Das sind nur ein paar Beispiele aus dem Alltag Ihrer Gastgeber. Wir können sie nicht ändern und wir möchten es auch nicht selbst, wenn es nicht immer bequem für Sie ist.

Mythologie

Zeus, der Herrscher der Welt, beschloss nach seinem Sieg über die Giganten, die Erde unter den Göttern des Olymps zu teilen. Bei der Auslosung jedoch fehlte die Sonne. Auf ihre Klage hin antwortete Zeus, dass er die Verteilung nochmals vornehmen werde. Aber der strahlende Gott ließ ihn nicht gewähren, ‘denn’, so sagte er (die Sonne), ich sehe ein Land, dass aus dem tiefen, schäumenden Meer hervortaucht ...’ Er meinte Rhodos! Eine Insel, die ihr Schutzgott in Licht badete und mit Blumen und unzähligen Schönheiten füllte. Dichter und Schriftsteller nannten sie gesegnetes Land, Smaragdinsel, Trauminsel oder Göttergarten. Bezüglich des Namens gibt es viele Auslegungen. Die Mythologie lehrt uns, dass die Insel benannt wurde nach der Nymphe Rhodos, Tochter des Poseidons, die sich mit der Sonne (griechisch männlich) vereinte und sieben Söhne gebar. Archäologische Ausgrabungen brachten Geldstücke ans Tageslicht, welche auf der einen Seite den Kopf des Apollo Helios (Gott Sonne) und auf der anderen eine Rose trägt. Daher schließt man, dass der Name von den vielen Rosen, die es damals auf der Insel gab, abstammt.

Die Geschichte des Koloss von Rhodos

Nach dem Tod von Alexander dem Großen gerieten die Einwohner von Rhodos in Konflikt mit Antigonos von Syrien, der von ihnen verlangte, mit ihm ein Bündnis gegen Ägypten zu schließen. Dies lehnten die Rhodier ab, da sie freundschaftliche Beziehungen zu Ägypten pflegten. Sodann versuchte Demetrios, Sohn des Antigonos, die Insel zu erobern und belagerte sie ein Jahr lang. Trotz aller Anstrengungen gelang es Demetrios nicht, die Insel einzunehmen und hob im Jahre 304 v. Chr. die Belagerung von Rhodos auf. Zum Dank für ihren Sieg stifteten die Bewohner von Rhodos ihrem Gott Helios (Sonne) eine Statue, eben jenen Koloss von Rhodos. Er zählte zu den sieben Weltwundern der Antike. Während des Erdbebens im Jahre 224 v. Chr. brach der Koloss von Rhodos zusammen und blieb viele Jahrhunderte so liegen. Unklar ist jedoch, wo der Koloss gestanden haben soll: ob in der Einfahrt am Hafen  oder direkt in der Altstadt. Im 6. Jahrhundert n. Chr., während den Raubzügen der Araber, zerstückelten diese den gefallenen Koloss und brachten ihn, der aus wertvollem Metall bestand, in den Orient. Viele griechische Ortsnamen geben Auskunft über geschichtliche Entwicklungen.

Dodekanes

Dodekanes - Zwölf-Insel Gruppe - ist die griechische Bezeichnung für die ehemals Türkischen Südlichen Sporaden. Unter der 450jährigen Türkischen Herrschaft genossen diese Inseln bedeutende Privilegien und Steuervorteile. Die Osmanen ließen sie mehr oder weniger links liegen; es gelang, eine eigenständige Verwaltung, Schulen und eine medizinische Versorgung aufzubauen. Dann zogen die Osmanen die Zügel an, beseitigten die Privilegien, bis es 1908 zum gemeinsamen Protest von den zwölf Inseln kam. Obwohl die Türken den Protest niederschlagen konnten, ist der Name ‘’Dodekanes ‘’ geblieben. Die Zwölf-Insel-Gruppe bildet den südöstlichen Teil des griechischen Territoriums. 1912 wurden die Inseln von der Türkei an Italien abgetreten und hießen bis 1943 ‘’Italienische Ägäis-Inseln’’. Die Italiener hinterließen von Patmos bis Rhodos zahlreiche eigenwillige Bauten, förderten die Infrastruktur und machten Italienisch an den Schulen zur Pflichtsprache. Auch jetzt hört man ab und zu ein paar Brocken Italienisch. Von 1943 bis Kriegsende waren die Inseln in deutscher, bis 1947 in britischer Hand. Erst dann wurde die Inselgruppe, die sich bogenförmig um die türkische Küste spannt, wieder mit Griechenland vereinigt. Hauptstadt und Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum ist die Präfektur Rhodos. Im Bereich des Dodekanes kann der Besucher von heute ein anderes Inselbild kennenlernen und einzigartige Schönheiten genießen. Kirchen und Kastelle, Patrizierhäuser und Bauten in traditioneller Bauweise, schmale Gässchen und buchtenreiche Küsten sind für alle 12 Inseln charakteristisch: Rhodos, Kos, Karpathos, Kalymnos, Patmos, Leros, Astipalia, Nissyros, Tilos, Chalki, Symi, Kassos, Lipsi und Kastelloriso.

Rhodos

Rhodos-Stadt, die Hauptstadt am Nordende der Insel, gliedert sich heute in zwei Stadtteile, die moderne Neustadt mit breiten Straßen, Luxushotels und verlockenden Ladenstraßen und die von einem insgesamt 4 km langen Mauerring eingeschlossene Altstadt oder Ritterstadt, wohl das best-erhaltenste und eindrucksvollste Beispiel einer mittelalterlichen Ordensstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten von Rhodos-Stadt gehört die Burg-anlage aus dem 14. Jahrhundert, in deren Mauern man sich sogleich in die Zeit der Kreuzritter zurück-versetzt fühlt, die ausgezogen waren, die Heiligen Stätten der Christenheit zu verteidigen. Zu beiden Seiten der Ritterstraße liegen die Herbergen der sieben Landsmannschaften, die dem rhodischen Sitz des Johanniterorderns Kontingent stellten. Im Ordensritterhospital, einem imposanten zweistöckigen Gebäude mit großem Innenhof aus dem 15. Jahrhundert, befindet sich heute das Archäologische Museum, zu dessen Glanzstücken u.a. die berühmte Aphrodite von Rhodos gehört. Schöne Beispiele rhodischer Volkskunst aus neuer Zeit findet man im Heimatmuseum. Am Ende der Ritterstraße liegt der Großmeisterpalast, der jetzt in seinen Mauern eine sehenswerte Sammlung von Möbeln europäischer Provenienz aus dem 16. und 17. Jahrhundert beherbergt, sowie einige der großartigen Mosaikfußböden römischer und frühchristlicher Zeit, die vom benachbarten Kos hergebracht wurden sowie Beispiele frühchristlicher Plastiken.

Die Akropolis des antiken Rhodos lag ca. 2 km westlich vor der heutigen Stadt, bei Monte Smith. Zu sehen sind heute Reste des Apollon Tempels, des antiken Stadions und des Odeons. Interessante Sehenswürdigkeiten gibt es aber auch außerhalb der Stadt. So zum Beispiel das Schmetterlingstal, den dicht bewaldeten Filerimos-Hügel mit dem Marienkloster und Resten der dorischen Stadt Ialyssos. Die landschaftlich sehr schön gelegene, ebenfalls dorische Ruinenstätte von Kamiros, Kalithea oder aber Lindos, die dritte dorische Stadt und die einzige , die von der Antike über das Mittelalter bis heute ununterbrochen bewohnt gewesen ist. Zeugen der Vergangenheit sind auf der Akropolis von Lindos zu sehen, von der aus man einen überwältigenden Blick  über die Insel und das Meer genießt. Rhodos ist aber auch berühmt für seine Badestrände, die mondänen Strandbäder wie der Faliraki-Strand. Aber man kann auch hier noch einsame Buchten finden.

Reiseangebote Rhodos