LAND DES LÄCHELNS

Das Land

Der Landesname “Thailand” (Prathet Thai) bedeutet übersetzt “Land der Freien”. Geschichtlich gesehen hat dies seine Berechtigung, da das Königreich niemals von anderen Mächten kolonisiert wurde. Geografisch breitet sich Thailand auf einer Fläche von 513.115 km² aus, was in etwa der Größe von Frankreich entspricht. Thailand grenzt im Süden an Malaysia, im Norden und Westen an Myanmar (Burma), im Nordosten an Laos und im Südosten an Kambodscha. Das Land hat eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 1650 km und eine maximale Ost-West-Ausdehnung von 780 km: an der engsten Stelle (bei Prachuap Khiri Khan) sind es nur 15 km. Das tropisch-heiße Klima Thailands wird in drei Perioden unterteilt: zwischen März und Juni ist es im Allgemeinen heiß und trocken, von Juli bis Oktober heiß und regnerisch (Monsumzeit) und von November bis Februar warm und trocken. Die Luftfeuchtigkeit schwankt von 60-90%.

Thailand hat derzeit nach offiziellen Angaben knapp 70 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Bangkok mit offiziell 5,8 Mil. (inoffiziell bis zu 10 Mil.). Ethnisch besteht die Bevölkerung zu etwa 82% aus Thai, 6 bis 10% Chinesen, 3% Malaien sowie aus kleinen Gruppen Burmesen, Laoten, Indern und verschiedenen Bergstämmen. Etwa 95% aller Einwohner sind Buddhisten. Danach stellen die Moslems mit über 2 Millionen (4%) die größte religiöse Minderheit des Landes dar. Des Weiteren leben in Thailand etwa 300.000 Christen, 60.000 Hindus und etwa 40.000 Sikhs.

Seit 1932 ist Thailands Staatsform eine konstitutionelle Monarchie. Das offizielle Staatsoberhaupt ist König Bhumipol Adulyadej (Rama IX), welcher grösstes Ansehen und Verehrung in der Bevölkerung genießt. Verwaltungs-technisch ist Thailand in 73 Provinzen unterteilt, wovon Phuket die reichste Provinz ist. Der Tourismus ist der größte Devisenbringer. Dennoch ist Thailand in erster Linie Agrarland und gewinnt erhebliche Devisen mit dem Export von Agrar- und Industriegütern, vor allem von Stoffen und Kleidung, Schmuck und Edelsteinen, Kautschuk (Gummi), Reis, Zucker und Shrimps.

Umgangsformen

Grundsätzlich sind die Thailänder sehr hilfsbereit und überaus freundliche Menschen und das berühmte “Lächeln” bestimmt das alltägliche Verhalten. Der thailändische Gruß, der „Wai“, wird je nach Alter und sozialer Stellung ausgeführt. Von Ausländern wird dies nicht erwartet: Als Erwiderung reicht ein leichtes Kopfnicken verbunden mit einem Lächeln. Es ist nicht üblich sich aufzuregen oder die Geduld zu verlieren. Aggressives Benehmen, Wutausbrüche und lautes Reden stoßen auf absolutes Unverständnis. Bei Äußerungen dieser Art verliert derjenige das Gesicht, der sich nicht beherrschen kann. Beschwerden, die man ruhig und lächelnd vorbringt, sind erfolgreicher.

Etwas 95% der Thais sind Buddhisten und Buddha ist somit die heiligste Figur. Tempel sollten Sie mit bedeckten Schultern und Knien betreten (also keine Shorts und Trägershirts). Die Schuhe werden vor dem Eingang ausgezogen. Bitte erkundigen Sie sich immer vorher, ob Sie im Tempel fotografieren dürfen und fotografieren Sie Mönche erst nach deren Zustimmung. Im Übrigen dürfen Frauen Mönche unter keinen Umständen berühren. Das Klettern, Sitzen oder Anlehnen an Buddhastatuen für Erinnerungsfotos ist absolut tabu. Die Königsfamilie wird von den Thais respektiert und verehrt. Jegliche Kritik oder Diskussionen über Vor- und Nachteile der Monarchie sind strikt zu unterlassen. Oben ohne Baden sowie Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sind verpönt. Außerhalb des Strand- oder Poolbereichs ist auf angemessene Kleidung zu achten. Es gilt als sehr unhöflich, den Kopf eines anderen Menschen zu berühren- auch die von Kindern. Dieser ist nach buddhistischer Auffassung Sitz der Seele und ist somit das höchste und am meisten respektierte Körperteil. Die Füße sind das Gegenstück zum Kopf und da sie am ehesten mit Schmutz in Berührung kommen, gelten sie als unrein. So sollte man nie einem gegenüber sitzenden Menschen die Füße zuwenden oder gar mit dem Fuß auf etwas zeigen.

Das Königshaus

Die königliche Familie, insbesondere Seine Majestät König Bhumipol Aduljadej, der neunte Herrscher der Chakri-Dynastie, wird von allen Thais im höchsten Maße verehrt. Sein Bildnis ziert jeden Geldschein und jede Münze sowie viele thailändischen Haushalte und Geschäftsräume. Der König wurde am 5.12.1927 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Sein Vater, Prinz Mahidol, war Medizinstudent an der dortigen Harvard Medical School. Der junge Prinz Bhumipol war von der Thronfolge her nie als König destiniert. Erst als sein älterer Bruder, König Ananda Mahidol, im Jahre 1946 ums Leben kam, war die Reihe an ihm. Nach seiner Designation setzte Bhumipol seine Studien an der Universität von Lausanne fort, um sich auf die Rolle des Königs vorzubereiten. 1950 hatte das thailändische Volk Grund zu doppelter Freude. Anlass waren die Hochzeit mit Königin Sirikit und die offizielle Krönung. Die Thais sprechen nur in tiefer Ehrfurcht von ihrem König. In Zeiten politischer Krisen lässt er seinen ausgleichenden und weisen Einfluss wirken, obwohl er eigentlich keine politische Funktion hat. Dies zeigte sich besonders positiv bei den Unruhen im Mai 1992, als er die damaligen politischen Gegner zur Beendigung der blutigen Straßenkämpfe aufrief. König Bhumipol regiert seit 1946 und ist damit der am längsten regierende lebende Monarch der Welt. 2011 feierte er das 65jährige Jubiläum seiner Regentschaft. Seine besonderen Aufgaben sieht er in der Verbesserung der Lebensbedingungen der gesamten Bevölkerung. Sein besonderes Interesse gilt der Landwirtschaft. Er unterhält eine Versuchsfarm im Chitralada Palast, in der an Verbesserungen der Qualität von Agrarprodukten gearbeitet wird. Zu seinen vielfältigen Talenten und Interessen gehören auch Musizieren, Komponieren und Fotografieren. Sein Geburtstag am 5. Dezember ist ein nationaler Feiertag und wird mit Begeisterung und Hingabe von der gesamten Bevölkerung gefeiert.

Bei seinen Bemühungen, die vielfältigen Probleme des Landes zu lösen, wird er von seiner Familie bestens unterstützt. Oft sieht man Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn an seiner Seite, auch wenn es durch unwegsames Gelände geht. Sie betreut jedoch auch selbst eine Vielzahl von Projekten mit großem persönlichem Engagement. Die älteste Tochter, Prinzessin Ubonrath, lebt in den USA und ist dort mit einem Geschäftsmann verheiratet. Prinzessin Chulabhorn, die jüngste Tochter, ist Naturwissenschaftlerin und vertritt die Familie speziell auf diesem Gebiet. Kronprinz Maha Vijiralongkorn übernimmt häufig Aufgaben in internationalen und diplomatischen Angelegenheiten. Königin Sirikit genießt höchstes Ansehen. Sie ist die unumstrittene “Mutter der Nation”. Aufgrund dieser königlichen Initiative konnten in den nördlichen Provinzen viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Bangkok

Die Hauptstadt Thailands, auch „Stadt der Engel“ genannt, ist Sitz der Monarchie, der Regierung, der großen Universitäten, der vielen Tempelanlagen und das Machtzentrum der Wirtschaft sowie Industrie. Die ca. 1.500 km² große Stadt beherbergt über 8 Millionen Einwohner und wächst täglich weiter. Vor über 50 Jahren wurde die Stadt noch das „Venedig des Ostens“ genannt, da viele klongs (Kanäle) die Stadt durchzogen. In den späteren Jahren mussten diese jedoch dem extrem Zuwachs und Bauboom weichen. Sie wurden zugeschüttet und Straßen wurden errichtet. Heute kommen die Menschen aus allen Teilen Thailands in die große Metropole um zu studieren, ihr Wissen zu erweitern oder zum Arbeiten. Die vielen Firmen und Fabriken sowie die Unterhaltungsindustrie bieten eine Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten. Die große Metropole ist in 50 Distrikte (Khet) unterteilt. Eine klar benannte Innenstadt oder ein Geschäftsviertel gibt es in Bangkok nicht. Diese sind auf mehrere Bezirke aufgeteilt. Der etwa 400 Meter breite Fluss „Chao Phraya“ fließt von Norden nach Süden durch die Stadt und trennt das westliche Gebiet „Thonburi“ von dem übrigen Gebiet Bangkoks. Flusstaxis ermöglichen einem jedoch eine problemlose Über-querung. Neben dem Hotel Oriental finden Sie eine gut erreichbare Anlagestelle.

Großer Königspalast

Dieser Gebäudekomplex beinhaltet mehrere Paläste sowie den heiligste aller thailändischen Tempel, den „Wat Phra Kaeo“ mit seinem geweihten Smaragdbuddha.

Vimanmek-Palast

Dieser ist das größte aus goldenem Teakholz gebaute Gebäude der Welt und dient der Königsfamilie als Sommerresidenz. Besucher können bei einer Führung (ca. alle 30 Min.) u.a. die älteste Schreibmaschine mit thailändischen Schriftzeichen sehen.

Wat Pho „Tempel des Liegenden Buddhas“

Dieser Tempel ist der größte und älteste in Bangkok. Der hier liegende Buddha ist 46 m lang und 15 m hoch.

Nationalmuseum

Das große und umfassende Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Kunstgegenständen aus der neolithischen Zeit bis zur jüngeren Vergangenheit. Für eine ausgiebige Besichtigung benötigt man in der Regel mehr als einen Tag. Wer nur wenig Zeit hat, sollte sich jedoch auf jeden Fall das sehenswerte Gebäude sowie den tollen Teakholz-Pavillon ansehen.

Wat Arun „Tempel der Morgendämmerung“

Diese aus dem 17. Jh. stammende Tempelanlage liegt am westlichen Ufer des Flusses und hat einen 79 m hohen Turm, welcher mit bunten Keramikkacheln verziert ist.

Jim Thompson House

Dieses Gebäude ist das ehemalige Zuhause eines Amerikaners, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Bangkok lebte und das thailändische Seidengewerbe voranbrachte. Heute ist es ein Museum für asiatische Kunstgegenstände, welche bei einer Führung besichtigt werden können.

Royal Barge National Museum „Königliches Barkassenmuseum“

Das Museum zeigt dem Besucher die königlichen Barken, welche kunstvoll verzierte Boote sind. Diese acht ausgestellten Barken waren für Prozessionen gedacht. 50 bis 60 Personen benötigte man zum Rudern. Die am Bug befestigte Figur zeigte an, welches Mitglied der Königsfamilie befördert wurde.

Die Insel Phuket

Strände

Die Insel Phuket liegt an der Südwestküste Thailands in der Andaman See, dem südöstlichen Teil des Indischen Ozeans. Mit 543 km² ist Phuket die größte und inzwischen wohl auch bekannteste Insel Thailands. Der Name leitet sich vom malaiischen Wort „Bukit“ (Hügel) ab, da es im Wesentlichen eine recht bergige Insel ist. Von den etwa 380.000 Einwohnern leben 50.000 in der Provinzhauptstadt „Phuket Town“. Phuket gehört zu den reichsten Provinzen des Landes und dieser Wohlstand ist u.a. dem Tourismus zu verdanken, der seit Mitte der achtziger Jahre die Haupteinnahmequelle darstellt. Immer noch von Bedeutung sind jedoch die Zinnminen und die Kautschukgewinnung, der Anbau von Ananas und Cashew-Nüssen sowie der Fischfang und die Perlenzucht. Der Reiz der Insel liegt vor allem an den vielen, teilweise gänzlich unterschiedlichen Stränden mit feinem weißen Sand und traumhaft klarem Wasser.

Patong Beach

Der wohl bekannteste Strand ist der quirlige Patong Beach mit einer Länge von mehr als 3 km. Er ist zum Baden gut geeignet. Im südlichen Teil von Patong kann die Wasserqualität durch die einfließende Lagune beeinträchtigt werden. Vom Strand aus fahren kleine Langboote täglich in die wunderschöne „Freedom Bay“, die so am einfachsten zu erreichen ist.

Karon Beach

Dieser Strand beginnt 5 Km liegt südlich von Patong und eignet sich sehr gut für ausgiebige Strandspaziergänge. Trotz einer Vielzahl von Unterkünften wirkt der Karon Beach ruhig und entspannend, da sich die Besucher über den langen und breiten Strand verteilen. Karon ist zum Schwimmen besser geeignet als der weiter südlich benachbarte Kata Strand. Während der Regenzeit ist jedoch Schwimmen durch die ungeschützte Lage nur selten möglich, da es gefährliche Unterströmungen geben kann (RIP CURRENT).

Kata / Kata Noi Beach

Diese herrlichen Strände schließen sich südlich an den Karon Strand an und sind durch eine Klippe voneinander getrennt. Die beiden Strände könnten einem Urlaubsprojekt entstammen und gehören zu den beliebtesten Stränden Phukets. Der Kata Noi Strand eignet sich mit seinem höheren Wellengang zum Surfen, der Kata Strand zum Schwimmen und als Übungsfeld für Taucher.

Kamala Beach

Der Kamala Beach ist noch sehr ursprünglich und weit. Er liegt nördlich von Patong.

Surin Beach

Der Surin Beach liegt nördlich des Kamala Strandes in einer sanft geschwungenen Bucht und ist relativ ruhig. Am Wochenende finden sich hier oft thailändische Ausflügler ein. Während der Regenzeit kann das Schwimmen gefährlich sein.

Bang Tao Beach

Etwa 2 km nördlich von Surin befindet sich Bang Tao Beach. Der ruhige und weitläufige Strand, an welchem auch einige der Luxushotels von Phuket liegen, bietet gute Schwimmmöglichkeiten.

Nai Yang Beach

Der Nai Yang Beach im Nordwesten der Insel ist Teil eines Meeresnationalparks. Der von Casuarin-Fichten überschattete 3 km lange Strand ist recht ruhig. Zwischen Oktober und Februar legen hier die Meeresschildkröten ihre Eier ab und der betroffene Strandabschnitt ist zu dieser Zeit gesperrt.

Nai Harn Beach

Der Strand liegt ganz im Süden beim Cape Promthep, einem ins Meer ragenden schmalen und felsigen Landzipfel, welcher berühmt ist für die faszinierenden Sonnenuntergänge, die man dort beobachten kann. Der Nai Harn Beach selbst ist eine enge und von Felsen umrahmte Bucht, welche zu keiner Jahreszeit überlaufen ist. Verursacht durch den starken Wind, der am Ende der Insel oft bläst, herrscht hier meist ein recht hoher Wellen-gang.

Rawai Beach

Der Rawai Beach liegt 17 km südwestlich von Phuket Stadt und ist ein beschaulicher und ruhiger von Casuarin-Fichten gesäumter Strand. Er liegt in einer geschützten Bucht mit klarem Wasser und ist sehr beliebt bei den Thais.

Tauchparadies

Aufgrund der einmaligen Artenvielfalt wurden Phukets Tauchplätze schon vor vielen Jahren von der thailändischen Regierung zum Unterwasser – Nationalpark erklärt. Viele Korallenriffe sind in kürzester Zeit erreichbar. Raja Island, Shark Point, das Anemonenriff, die Similan Islands und die Riffe rings um Phi Phi Islands gehören zu den farbenprächtigsten und bekanntesten überhaupt. Aber auch im Norden der Insel, unweit von Khao Lak befindet sich ein weiteres Eldorado der Taucher – die Similan und Surin Inseln. Fast überall finden Sie ganzjährig gute Sichtverhältnisse und Wassertemperaturen von mehr als 20 Grad. In den Monaten Februar bis Mai sind auch Begegnungen mit dem größten Fisch der Welt, dem (harmlosen) Walhai, keine Seltenheit. Phuket bietet wirklich alles, was das Taucherherz begehrt: Kristallklares Wasser, spektakuläre Tauchplätze, Wracktauchen, tägliche Ausflüge für Taucher und Schnorchler, Mehrtagestouren zu den berühmten Similan und Surin Islands und professionelle Tauchausbildung nach internationalen Richtlinien.

Hua Hin

Hua Hin liegt am Golf von Thailand in der Provinz Prachuap Khiri Khan, 185 km südwestlich von der Hauptstadt Bangkok. Er ist der älteste Badeort des Landes und somit nicht einer der vielen neuen Touristenorte wo Sie außer Hotels und vielen anderen Touristen kaum etwas finden. Hier bekommen Sie noch sehr viel vom normalen thailändischen Leben mit. Zunächst war der Ort ein unbedeutender Fischerhafen, der mit seinem langen Sandstrand, selbst guten Landeskennern, kein Begriff war. Dann lies Anfang der 1920er der Direktor der Eisenbahn, ein siamesischer Prinz, ein Seebad nach europäischem Vorbild errichten, dessen zentraler Punkt das berühmte “Railway Hotel” wurde. Hier entstand der erste Golf- und der erste Tennisplatz des Landes, und es war nur eine Frage der Zeit, bis sich Adel und High Society in Hua Hin niederließen, um hier die Sommerfrische zu verbringen. Dies geschah spätestens dann, als auch das Königshaus auf den Ort aufmerksam wurde und einen Sommerpalast für König Rama VII. errichten ließ, in dem auch das jetzige Königspaar fast jedes Jahr einige Wochen verbringt. In den 80ern verwandelte sich schließlich der zwar exklusive, aber rein thailändische Badeort quasi über Nacht zu einem internationalen Reiseziel, wofür die hochragenden Neubauten der 5-Sterne Hotels der beste Beweis sind. Aus dem alten “Railway Hotel“ wurde das “Centara Grand Resort”. Das heißt nun freilich nicht, dass man ein turbulentes Nachtleben mit Discos und Nightclubs erwarten kann. Immer noch besitzt Hua Hin den kleinstädtischen Charme der Vergangenheit. Aber man hat sich nun auch auf fremdländische Gäste eingestellt und das Angebot dementsprechend vergrößert.

Sehenswürdigkeiten

Sie sollten während Ihres Aufenthaltes den sehenswerten Bahnhof mit seinem Empfangspavillon für die Königsfamilie besuchen. Der Nachtmarkt ist ebenfalls sehr interessant. Er findet jeden Abend statt und bietet mit vielen Garküchen und Souvenirhändlern eine quirlige Atmosphäre. Falls Sie keine Scheu davor haben versuchen Sie ruhig einmal eines der vielen Gerichte, die hier angeboten werden. Sie können beim Kochen genau zuschauen, welche Zutaten verwendet werden. Empfehlenswert sind die Nudelsuppe oder gebratene Nudeln. Des Weiteren sollten Sie den Künstler-Nachtmarkt „Cicada Nightmarket“ besuchen. Dieser findet immer am Wochenende (Fr-So) vor dem Hyatt Hotel statt. Ein Spaziergang über den Golfplatz, gegenüber vom Bahnhof, mit seinen vielen schönen alten Bäumen ist sehr entspannend. Ein ausgedehnter Strandspaziergang (Sonnenschutz nicht vergessen!), ca. 6 km, bringt Sie zu den im Süden gelegenen “Essstäbchen Bergen” - Khao Takiap - mit einer großen Buddhafigur am Fuße und einer Klosteranlage oben auf dem Berg. Mit einfachen Bussen können Sie von hier aus alle 20 Minuten für 10 Baht zurück nach Hua Hin fahren. Ein Kaffee am Nachmittag im “Museums Café” des alten Railway Hotels (Centara Grand Resort) ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Feste

Jedes Jahr im Juni finden in Hua Hin „Jazz on the beach“-Konzerte mit weltbekannten Musikern, die zusammen mit thailändischen Musikern auftreten, statt. Im Dezember veranstalten lokale Hoteliers, die „Tourism Authority of Thailand“ sowie der „Vintage Car Club of Thailand“  eine Vintage Car Rally. Es gibt eine Parade von Oldtimern und klassischen Automobilen. Abends findet eine Party im Stil der 1920er Jahre im Sofitel statt. Zudem werden in Hua Hin jedes Jahr die Weltmeisterschaften im Elefanten-Polo ausgetragen.

Khao Lak

70 Kilometer nördlich der Insel Phuket gelegen, befindet sich auf dem Festland der Khao-Lak-Nationalpark. Einige der schönsten Strände Südostasiens liegen an diesem Teil der Andamanen-Küste. Zunächst unter Asien-Reisende nur als Geheimtipp bekannt, entwickelte sich die Region mit seinen traumhaften Stränden zum attraktiven Reiseziel für naturliebende und erholungsbewusste Urlauber. Im Jahr 2004 wurde die Gegend von einem Tsunami überrollt. Von den großen Hotels bis zu Fischerdörfern und Schulen wurde alles zerstört. Viele Menschen starben bei diesem Unglück. Thailand erholte sich jedoch relativ schnell von diesem Schrecken. Heute sind nur noch vereinzelte Ruinen aus dieser Zeit zu finden.

Durch die unmittelbare Nähe zu den paradiesischen Similan-Inseln erfreut sich die Gegend um Khao Lak mittlerweile auch an den Besuchen zahlreicher Tauchfreunde, die sich an der spektakulären Unterwasser-Szenerie begeistern. Nicht ohne Grund gehört diese Inselgruppe zu den zehn schönsten Tauchgebieten der Welt. Bunte Korallenriffe und hunderte kleine und große Meeresbewohner sind hier anzutreffen. Hinter den kilometerlangen Stränden von Khao Lak erheben sich die Monsunwälder des Nationalparks, der durch seine Vielfalt an Natur seinen Besuchern, neben Erholung und Entspannung, auch ein abwechslungsreiches Abenteuer bietet.

Koh Chang

Auch die „Elefanten Insel“ genannt ist nach Phuket mit 492 km² die zweitgrößte Insel. Mit weiteren 54 Inseln, die vor Trat liegen, gehört Koh Chang zum „Koh Chang Nationalpark". Etwa 70% des Regenwaldes, in dem viele Tiere ihr natürliches Habitat haben, sind noch ungestört. Im Inselinneren versteckt sich ein Regenwald von immenser Unberührtheit, wilder Dschungel, zerklüftete Felsen, Wasserfälle, eine paradiesische vielfeilt an Flora und Fauna. Hinweise über die verschiedenen Tier- und Pflanzenarten befinden sich auf Infor-mationstafeln an den Eingängen zum Park. Das Wetter der Region wird durch die Nordost- und Südwestwinde beeinflusst, Regenzeit ist, wie auch in Bangkok, von Mai bis Oktober, die kühlsten Monate sind November bis März und die Durchschnittstemperaturen liegen bei 27° Grad. Trotz der Protektion, die ein Nationalpark haben sollte, hat sich Koh Chang in den letzten Jahren sehr verändert. Aus staubigen Fußpfaden wurden gepflasterte Straßen und buchstäblich über Nacht schossen Hotels, Restaurants und Geschäfte aus dem Boden. Der Bauboom ist kaum noch aufzuhalten. Bisher ist nur die westliche Seite Koh Changs bebaut worden und 70% der Inseloberfläche sind der Erschließung entgangen.

Die Strände laden also weiterhin zum Faulenzen und sonnenbaden ein. Die meisten Hotels liegen direkt am Meer und versehen ihre Gäste mit liegen und Sonnenschirmen. Viele verfügen über Strandhütten, die mit Massage-, Fuß- und Gesichtspflegeeinrichtungen versehen sind und in denen man sich unter blauem Himmel und rauschenden Palmen verwöhnen lassen kann.  Alle haben al fresco Restaurants, gibt es etwas Romantischeres, als bei Kerzenlicht unter Sternen zu sitzen und bei einem Glas Wein frische Meeresfrüchte zu essen? Der beliebteste und bekannteste Strand ist Hat Sai Khao mit seinem weißen Sand. Er fällt sanft ins Wasser ab und ist bei Ebbe dementsprechend breit. Beliebt und bekannt hat natürlich auch Schattenseiten, die sich darin mani-festieren, dass bei Einbruch der Dunkelheit unzählige kleine Restaurants am Strand ihre Tische aufbauen und die einheimischen und ausländischen Besucher mit frischgefangenen Fischen bekochen. Ein weiterer langer Sandstrand ist der Klong Prao, der sich bis zum Laem Chaiyachet, Kap Chaiyachet, hinunterzieht, ein Aussichtspunkt, der besonders für Sonnenuntergangfans zu empfehlen ist. Am späten Nachmittag sieht man von hier aus die Dorfbewohner beim Krabben-sammeln. Diese Krabben, khai, sind die Hauptzutaten der berühmten Koh Chang Krabbenpaste.

Von Hat Kai Bae aus hat man einen herrlichen Blick auf die vorgelagerten Inseln, die oft so nahe erscheinen, dass man meint, sie anfassen zu können und in Versuchung gerät hinüberzuschwimmen. Das auf Pfählen gebaute Fischerdorf Bang Bao hat nicht nur einen bezaubernden Strand, sondern erinnert auch an ein Labyrinth, in dem die Häuser durch Brücken und Holzpfade miteinander verbunden sind. Die frischen Fische und Meeres-früchte sind besonders zu empfehlen. Eine weitere Attraktion der Insel sind die Elefantentrecks. Als die Regierung vor etwa 20 Jahren zur allgemeinen Freude der Tier- und Umweltschützer das Holz-fällen mit Elefanten bannte, wurde dies als eine sehr weitsichtige Entscheidung proklamiert. Niemand schien an die Auswirkungen, die der Bann auf die Elefantenherden hatte, gedacht zu haben. Bangkok und Chiang Mai, Pattaya und Phuket wurden heimgesucht von Jumbos, die für sich und ihre Mahauts Essen erbettelten. Ein Riesenproblem war geschaffen worden, bis jemand auf die glorreiche Idee kam, Elefantencamps in den Touristen gebieten aufzubauen, Trecks in Dschungelgebieten zu veranstalten, um so die Dickhäuter zu beschäftigen und ihnen einen ruhigen Lebensabend zu sichern.

Koh Samui

Heute weiß niemand mehr, ob der Inselname aus dem Chinesischen stammt und „erster Hafen“ bedeutet, oder ob er dem lokalen Dialekt entlehnt ist und „dunkler Schatten“ meint (den Fischern erschien die Insel als dunkler Schatten am Horizont). Fest steht aber, dass die mit 265 km drittgrößte Insel des Landes ein tropisches Paradies darstellt, wie man es nur selten findet. Mit ihren Stränden, Palmen, Wasserfällen und dem klaren Wasser zieht die Insel denn auch Jahr für Jahr mehr Besucher an! Als international bekanntes Urlaubsziel ist Koh Samui noch recht jung. Bis in die 70er Jahre hinein war die Insel kaum einem Touristiker ein Begriff, und die damals ca. 35.000 Einwohner lebten vom Fischfang, dem Anbau von Kokos-nüssen und verschiedener Früchte (heute ca. 40.000 Einwohner)

Ihre Entdeckung verdankt Koh Samui den Hippies und Globetrottern, die damals die asiatischen Länder bereisten und hier ihre Träume verwirk-licht sahen: unberührte Sand-strände, kristallklares Wasser, eine freundliche Bevölkerung, spottbillige, einfache Unter-künfte und (damals) keine Kontrolle des Drogenkonsums. Durch die Mundpropaganda angezogen, kamen immer mehr Rucksacktouristen auf die Insel, wo bald schon die ersten Banken und Kneipen entstanden, eine Fährverbindung zum Festland eingerichtet wurde und man immer mehr Bungalowanlagen baute. Die hellhörig gewordene Fremdenverkehrs-Industrie setzte nach und erschloss Koh Samui dem internationalen Jet-Set, der wiederum die Billigreisenden vertrieb. Diese zog es ab Ende der 80er Jahre z.B. nach Koh Phangan und später nach Koh Tao, wo sich derzeit eine ähnliche Entwicklung abzeichnet. Der Tourismus-Boom hat den Charme der Insel jedoch nicht zerstören können, die bei aller Veränderung das geblieben ist, was sie war: ein paradiesischer Flecken Natur. Eine Insel – ca. 700 km südlich von Bangkok gelegen - wie geschaffen für das süße Nichtstun und die Erholung im und am Wasser. Wer seinen Liegestuhl verlässt, kann auf Ausflügen auch das reizvolle Hinterland mit seinen drei hübschen Wasserfällen entdecken. Und im Golf vom Siam wartet eine phantastische Inselwelt auf Entdecker, besonders Koh Tao und der Ang-Thong-Marine-Nationalpark.

Krabi

Die südthailändische Hafenstadt Krabi liegt auf einer Landzunge in der Andamansee. Nur ca. 140 Kilometer von Phuket entfernt befindet sich die Stadt in einer märchenhaft schönen Umgebung. Bizarre Kalksteinfelsen, die aus der Vegetation ragen, prägen das Landschaftsbild und im Landes-inneren dominieren die schier endlosen Kautschukplantagen. Die Provinzhauptstadt Krabi war noch vor 20 Jahren Reisenden völlig unbekannt. Die Stadt selbst hat einige Sehenswürdigkeiten, jedoch sind es die herrlichen Strände und vorgelagerten Inseln, die alle Urlauber begeistern und in ihren Bann ziehen. Krabi zählt mittlerweile ungefähr 18.000 Einwohner, wobei die meisten, im Gegensatz zu anderen thailändischen Städten, Moslems sind. In den letzten Jahren entstanden in Krabi zwei feste Piers und eine Uferpromenade, viele Straßen wurden ausgebaut, ganze Straßenzüge saniert. In der Stadt gibt es viele kleine Restaurants und Garküchen. Hervorragende, günstige Essenstände finden Sie am moslemischen Markt, beim Pier ab 17:00 Uhr. Vom Busterminal „Talad Kao“ fahren zwischen ca. 07:00 - 18:00 Uhr alle 30 Minuten Pick-up (Songthaews) Fahrzeuge nach Ao Nang. Die Fahrpreise starten ab THB 50 pro Person. Nach 18:00 Uhr werden erhebliche Aufpreise genommen. Bitte denken Sie daran, den Fahrpreis immer vor Antritt der Fahrt auszuhandeln.

Ao Nang

Ca. 18 Km vor Krabi liegt Ao Nang Beach, der beliebteste Festlandsstrand entlang der Westküste. Der Ort Ao Nang verfügt über eine sehr gute touristische Infrastruktur. Über die letzten Jahre hat sich dieser Ort zu einem internationalen Urlaubs-ziel entwickelt. Sie finden hier inzwischen Hotels aller Kategorien, thailändische und internationale Restaurants, Souvenir-Shops, Schneidereien, Tauchschulen und einfach alles was Sie im Urlaub benötigen. Der Strand lädt Sie vor allem zum Baden, Joggen, Spazierengehen und Schwimmen ein. Bei Ebbe müssen Sie zum Schwimmen allerdings ein Stück hinauswaten. Von Ao Nang Beach genießen Sie einen atemberaubenden Ausblick auf die pitoresken Felsen der Koh Poda Inselgruppe. Ao Nang ist auch der ideale Ausgangsort für Badeausflüge zu vorgelagerten Inseln. An beiden Enden des Strandes befinden sich Piers, an denen die Longtail Boote auf Sie warten um Sie überzusetzen.

Pattaya

Thailands bekanntester Badeort ist Pattaya. Das ehemals verschlafene Fischerdorf entwickelte sich ab dem Vietnam Krieg zu einem großen Urlaubsziel. Grund hierfür war die Nähe zu den amerikanischen Stützpunkten „U Thapao“ und „Sattahip“. Mitte der sechziger Jahre entstanden die ersten Hotels am Strand von Pattaya. Der Boom war nicht mehr zu stoppen und so wurden, ungeachtet irgend-welcher Bauregeln, neue Touristenunterkünfte errichtet. Hierdurch wurden neue Arbeitsplätze geschaffen und so strömten junge und alte Thais in die Stadt. Nachdem die amerikanischen Militärstützpunkte aufgelöst wurden, begaben sich die meisten in der Vergnügungsindustrie arbeitenden Thais nach Pattaya. Die Kriminalität in der Stadt war weit verbreitet. Zudem kam, dass die westlichen Touristen ausblieben. Die Regierung Thailands versuchte durch Milliardeninvestitionen die fehlende Infrastruktur zu sanieren. Wer heute nach Pattaya kommt, findet ein großes Angebot an internationalen Hotels und Restaurants, ein aufregendes Nachtleben sowie weiße Sandstrände mit vorgelagerten Inseln. Südlich von Pattaya, in Jomtien, finden Ruhesuchende an dem 6 Km langen wunderschönen weißen Sandstrand mit luxuriösen Hotels den richtigen Ort zum Verweilen.

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